Geschichte

Geschichte des FC Langendorf
Der legendäre FC Langendorf bestand bereits vor mehreren Dutzend Jahren: In der Zwischenkriegszeit gründeten einige tapfere Genossen den Fussballverein, der während 10 Jahren von 1921 bis 1931 Bestand hatte.

Doch 1931 zeigten sich plötzlich Menschenmassen solidarisch mit den dunklen Mächten Europas. Nur wenigen Leuten wurde bewusst, dass die bevorstehenden Jahre von Trollen, Orks und anderen Geschöpfen der Unterwelt regiert werden würden. Deswegen mussten aus politischen Gründen die Spieler sowie die Gründer untertauchen. Viele Jahre vergingen, doch die Untergetauchten wurden nie mehr erblickt. Die Legende besagt, dass sechs von ihnen exekutiert wurden, jedoch Nachwuchs hinterlassen hätten. In den folgenden Jahrzehnten wurden viele Fussballspieler geboren und viele sind verstorben. All jene wurden durch den gemeinsam gehegten Wunsch nach Frieden und einem eigenen Fussballverein im Dorf geeint, doch die Legende der verschwunden Mannschaft hinderte sie an die Realisierung des Traumes. So kam es, dass 80 lange Jahre niemand unter der Flagge Langendorfs Fussball spielen konnte.
Im Jahre 1986 wurde ein Kind geboren, das sich seit seiner Geburt durch spezielle Fähigkeiten von den anderen abhob. Bereits mit 4 Jahren konnte es mit einem Fussball umgehen, wie es in der Welt noch nie jemand gesehen hatte und viele Trainer baten es um Hilfe bei taktischen Überlegungen. Gekennzeichnet mit einer blitzähnlichen Narbe an der Stirn, hatte man bei seiner Anwesenheit immer ein unbeschreibliches Gefühl der Furcht und Angst von Magie. Fünf weitere Kinder mit ähnlichen Inselbegabungen wurden zwei Jahre später, nämlich im Jahr 1988 geboren. Sie alle mussten um nicht aufzufallen die Schule für normalbegabte Kinder in Langendorf besuchen. So lernten sie sich im zusätzlichen Geheimunterricht oder auf dem roten Platz kennen und es entstanden schnell untrennbare Freundschaften. Jahre vergingen, bis sie aus der Talentschmiede entlassen wurden und sich ihre Wege langsam trennten. Ihre fussballerischen Aktivitäten mussten sie von nun an, bis der Zeitpunkt der Auferstehung gekommen war, in anderen Dörfern austragen und so begann eine schwere Zeit, in der sie alle darunter leiden mussten, ihre eigentliche Herkunft zu verleugnen. Obwohl die Zeit der dunklen Mächte vorüber war, hatten Sie das Gefühl von ihnen beobachtet zu werden. Sie trafen sich regelmässig in den dunklen Strassen und Hinterhöfen von Langendorf oder in einem Wintergarten und schürten die Glut des Widerstandes, die in ihnen glimmte.

Doch plötzlich geschah es: Als ein Teil der Auserwählten schon beinahe resigniert hatte, flog im Jahre 2011, auf den Tag genau 80 Jahre nach dem Untergang der ursprünglichen Mannschaft, ein Rauhfusskauz durch die Strassen. Jeder der sechs Auserwählten erhielt einen geheimnisvollen Brief, der ihn dazu aufforderte die Verantwortung zu übernehmen und sich seiner Aufgabe zu stellen. Jeder der fünf bekam ein spezielles Gebiet zugeteilt, welches seinen besonderen Fähigkeiten entsprach. Der eine war damit gesegnet, mit Zahlen zu jonglieren wie kein zweiter, ihm wurden die Finanzen zugesprochen. Ein anderer hatte die besondere Fähigkeit, die Menschen zu überzeugen und so bekam er die ehrenhafte Aufgabe, sich des Marketings anzunehmen. Ein dritter hatte die Gabe die Menschen glücklich zu machen und so war er es, der sich der Anlässe annehmen sollte. Derjenige, der sich durch seine Spielerqualitäten und die aussergewöhnliche Kenntnis der Spieler hervortat, wurde in die Spielkommission berufen und dem letzten der tapferen jungen Männer wurde aufgrund seiner Ausdauer und Übersicht aufgetragen, sich der Technik anzunehmen. Ausserdem wurde den Jungspunden von der höheren Fussballmacht eine gutmütige alte Dame zur Seite gestellt, die sich um die langweilige Schreibarbeit kümmern würde, damit sich die Auserwählten ganz ihrer Kreativität widmen können.

Die mutigen Ritter des Chutzen stellten sich der Herausforderung und gründeten am 11.11.2011 den FC Langendorf. Als sich dies herumsprach, stiessen viele Spieler, angezogen von der Glorie der Vergangenheit und der Leidenschaft der Neugründer, zum FC Langendorf, um sich ebenfalls in den Dienst des Vereins zu stellen. Die 20 grössten, schönsten, athletischsten, sympathischsten und widerstandsfähigsten jungen Männer wurden auserwählt, das grüne oder das rot-schwarz-gestreifte Trikot in Zukunft mit stolzgeschwellter Brust zu tragen. Doch nicht nur das Volk jubelte, sondern auch die an Langendorf angrenzende Stadt Solothurn selber: Als Anerkennung baute ihnen die Stadt elf Kapellen, elf Stadtplätze, elf Museen, elf Kirchen, elf Türme und elf Brunnen. Die Christengemeinde und die St. Ursen-Kathedrale ehrten sie ebenfalls mit elf Glocken, elf Türen, elf Wasserspeier, elf Altäre, und einer Freitreppe die sich in Abteile zu je elf Stufen teilt um ihre zukünftigen Erfolge zu feiern.

Doch es gab nicht nur Freudenjubel. Viele stellten sich aus Aberglaube oder aus Angst vor der alten Legende gegen den neugegründeten Verein und konnten sich nicht damit einverstanden erklären. Mit aller Macht und gegen die Gesetze der Menschenrechte versuchten sie den Verein zu vernichten.
Doch die Gründer und Spieler halten an ihrem Plan fest, denn sie und viele andere wissen, dass bereits seit über 80 Jahren Leute existieren, die den Traum eines FC Langendorf leben.
Und so wurde eine neue regionale Fussballmacht geboren. Und wenn sie noch nicht gestorben sind, so spielen sie noch heute (und morgen und in 50 Jahren) Fussball.

An diesem historischen Ereignis beteiligt waren:
Gründer:
Dominic Racine, Dominic Oetliker, Jan Zürcher, Armando Choque, Michael Samboni,
Ismael Geiser und Gina Eggenschwiler

Trainer:
Vincenzo Salerno

Spieler:
Oliver Racine, Christoph Lemp, Robin Schönbächler, Stefan Lehmann, Benjamin Locher, Peter Cameron Dominkovits, Michael Bommer, Daniel Felber, Thomas De Vries, Marco Boscaini,
Marijn Fauser, Lukas Steiner, Pascal Zingg und Claudio Birrer